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30.09.2014

Kurztipp: Lautsprecheraufstellung

Spikes arbeiten erst dann effektiv, wenn die Kontermuttern fest angezogen sind. Das verbessert den Kontakt zum Lautsprecher und optimiert die Schwingungsableitung

Bei der Platzierung eines Lautsprechers kommt es nicht allein auf das wo an. Wichtig, manchmal sogar entscheidend ist gleichzeitig, worauf er steht. Die Aufgabenstellung ist dabei ganz einfach: Die Gehäuseschwingungen, verursacht durch die Bewegung der Treiber, müssen effektiv über die Füße in den Boden abgeleitet werden, während Trittschall und andere Vibrationen von außen nicht in den Wandler gelangen sollten.

Die einfachste Lösung ist ein Spike, der das Gewicht einer Box auf einen winzigen Punkt konzentriert und die Energie damit äußerst effektiv ableitet. Das kann er allerdings nur, wenn die Kontermuttern wie in unserer Abbildung kräftig angezogen werden. Spikes lassen einen Wandler meist klarer und offener musizieren.

Andere Hersteller, wie Clearlight Audio mit seinen RDC-Füßen, setzen auf spezielle, teilweise bedämpfende Materialien, die mit ihren physikalischen Eigenschaften unterschiedliche Klangeigenschaften des Lautsprechers herausarbeiten. So bringt RDC mehr Ordnung und Ruhe in den Klang, während zum Beispiel A Capellas Alu-Pucks einen Wandler räumlicher, größer und spürbar gelöster wirken lassen. Audioplans „Antispikes“ wiederum vereinen die Eigenschaften der zuvor genannten Füße, erreichen aber nicht deren individuelle Ausgereiftheit.

Lassen Sie sich am besten von Ihrem Händler beraten, welcher Fuß am besten zu Ihrem Boden und/oder Lautsprecher passt. Die klanglichen Möglichkeiten sind jedenfalls umwerfend.

RDC-Füße von Clearlight Audio
Audioplan Antispikes