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24.10.2014

Test: Medien-Porti Teac MP-4000

Der Farbkünstler

Farb- und Strahlkraft ist ein herausragendes Merkmal von Teacs MP-4000 – sowohl im Bild- als auch im Klangcharakter

von Carsten Barnbeck

Teac MP-4000

Der MP-4000 spielt wie Cowons A3 in der Klasse der PMPs, der „persönlichen Medienalleskönner“ mit. Wie der Koreaner beherrscht der Teac also die gesamte Unterhaltungs-Bandbreite von Musik über Texte, Radio, Bilder und Videos bis hin zu – übrigens wirklich hervorragendem – Fernseh­empfang. Trotz der winzigen und relativ zerbrechlich wirkenden Ausziehantenne hatte das Gerät nur selten Empfangsprobleme.
Über Bedienprobleme kann man sich bei solchen Portis eigentlich nie beklagen. Das große Display erlaubt eine Vielzahl von Informationen, ohne dass es jemals unübersichtlich würde. Einzig die ständig zappelnden EQ-Bänder, die übrigens auch bei Ein-Kilohertz-Testtönen allesamt aktiv sind, riechen gelegentlich nach Showeffekt.

Die Antenne des Teac kann ausgezogen werden und hattrotz der Größe einen exzellenten Empfang

Doch solche Kleinigkeiten nimmt man dem 4000er nicht krumm, denn so farbkräftig wie sein Display, so strahlend und präsent ist auch die Musikwiedergabe. Mit anmachender Dynamik und sonorem Grundton zählt er zu den klangstärksten Portis im Testfeld. Er liefert sich ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem D2, löst das Spektrum besser von den Lautsprechern und bildet etwas größer ab, hat andererseits aber nicht dessen Strukturiertheit im Bass, und auch die Feindynamik gelingt dem kleinen Cowon einfach noch etwas besser.

Teac MP-4000

ab 200 Euro (1 GB)
Garantie: 2 Jahre
Vertrieb: Teac
Tel.: 01805/558379
www.teac.de

Auch, wenn es kompaktere und handlichere Tragware gibt: PMPs wie der MP-4000 haben mit ihren großen Displays einfach Anmachfaktor. Das umso mehr, wenn auch noch die Qualität der Darbietung so hoch ist, wie bei diesem Teac. Seinen überraschend kleinen Speicher von ein bis vier Gigabyte gleicht das Gerät durch den SD-Kartenslot und die zahllosen unterstützten Tonformate souverän aus.