Sie sind hier: Service / Artikel / Service: Kabel-Adapter
18.12.2014

Infos im HiFi-Fachhandel oder unter:

Clearaudio
Tel.: 09131/59595
www.clearaudio.de

Conrad Elektronik
Tel.: 0180/5312111
www.conrad.de

Furutech
www.padis-furutech.de

In-Akustik/Monitor Cable
Tel.: 07634/5610-0
www.in-akustik.com

Oehlbach
Tel.: 07249/9464-0
www.oehlbach.de

Geko (Supra)
Tel.: 02921/969492-0
www.geko-hifi.de

WBT
Tel.: 02054/87552-0
www.wbt.de

Stichwort

Crimpen

Kabel und Aderendhülse werden bei dieser Technik unter sehr hohem Druck „kaltverschweißt“, wodurch sich die Materialien ohne Zusatz verbinden

Zur Adaption freigegeben

Ein Artikel aus STEREO 03/2004. Alle Preise und Hersteller- und Vertriebsangaben beziehen sich auf den Veröffentlichungstermin

Geht es Ihnen auch so, dass vorhandene Kabel spätestens beim Gerätewechsel „außen vor“ bleiben, ja schlicht inkompatibel werden? Ein kleiner Ratgeber bringt Abhilfe

Durchdachte und empfehlenswerte Universal-Lösungen mit Wechselköpfen bieten (von links nach rechts) Clearaudio, Oehlbach und Supra. Wohl der bestmögliche Kompromiss aus Qualität, Praxistauglichkeit und Preis, zumindest, wenn gelegentlich wechselnde Geräte zum Einsatz kommen

von Tom Frantzen

Zugegeben, uns Redakteure trifft das Problem weitaus häufiger, aber der eine oder andere Leser wird es aus eigener Erfahrung kennen. Da steht man, ein Kabelende womöglich schon mit Erfolg am Lautsprecher angeschlossen, vor dem Heck des neuen Verstärkers und flucht.

Denn das dicke Ende kommt zwar bestimmt, es ist aber fast nie das richtige. Der eine Amp „kann“ nur mit gabelförmigen Kabelschuhen (Spades), der andere weist allenfalls winzige Löchlein oder gar Federklemmen für dünnste Nacktdrähte auf, viele verweigern in vorauseilendem Gehorsam Bananas generell den Zutritt – Kinder könnten damit ja in der Steckdose puhlen – und einigen britischen Klangkünstlern kann man mit den hierzulande gängigerweise bevorrateten Anschlusslösungen überhaupt keinen Ton entlocken. Sie verlangen BFAStecker oder zumindest Hohlbananas.

Mal eben etwas zurechtbasteln geht beinahe immer, hier aber zuverlässig ganz und gar nicht.Wenigstens trifft man heute – außer bei älteren und zum Teil trotzdem sammelwürdigen Geräten – kaum noch auf DIN-Lautsprecher-Steckverbindungen. Bei diesen hilft nur Eigeninitiative, etwa angeschraubte oder angelötete Bananenbuchsen.

Gottlob hält der Markt ein paar pfiffige Konzepte für jeden Geldbeutel bereit, die anschlussbedingte Lebenskrisen des Audiophilen lindern helfen. Einen gewissen Standard bilden dabei die ausgesprochen preiswerten, vergoldeten Bananas aus dem Elektronikmarkt, die es aus offenbar gleicher Produktion auch mit dünnem Pin- und sehr selten sogar mit Gabelkopf gibt. Bei Conrad Elektronik etwa kosten die Rot/Schwarz markierten Bananas (Art.Nr. 302481-45) oder Pins (302473-45) rund vier Euro das Paar. Eine überschaubare Investition, die selbst die wundersame Kabelvermehrung bei Bi-Amping oder Heimkino nicht nennenswert verteuert.

Die Konfektionierung geschieht gewissermaßen im Handumdrehen. Das abisolierte Kabel wird – um Korrosion durch Schweiß oder Fett zu vermeiden – mit Tuch oder Handschuh verdrillt in das Steckerunterteil hineingeschoben und die Einzeläderchen oben pilzförmig zurückgebogen, der jeweilige Steckerkopf aufgeschraubt – fertig. Das Kabel sitzt bombenfest und ist sofort spielbereit.

Seite 2

Hochwertige Gabelschuhe liefern WBT (links, Kupfer oder Silber), Furutech (rechts, mit Kupfer/ Silber/ Rhodium-Beschichtung) und Supra (unten, in zwei Größen, Fork und Fork XL)